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CranioSacrale Therapie

In erster Linie muss man festhalten, dass es sich bei diesem Konzept um ein manuelles Behandlungskonzept handelt, welches eine interne Aufbaustruktur in Form eines 10- Schritte Programms aufweist. Es dient der Evaluierung und Behandlung des CranioSacralen Systems, der Umgebung, in der Gehirn und Rückenmark funktionieren. Allerdings befasst sich John E. UPLEDGER (vgl. UPLEDGER 2000, S. 19 ff.) darüber hinaus mit weiteren Themen wie z.B. der Somato- Emotionalen- Entspannung, der Auffindung und Behandlung von Energiezysten, und der korrekten Ausrichtung und Integration energetischer Vektoren und Achsen. Es zeigt sich demnach ein Thema, anders formuliert, eine Betrachtung des menschlichen Körpers mit einer hohen Komplexität, welches nur in seiner Gesamtheit zufrieden stellen vermag.

Darüber hinaus steht es in enger Verbindung zu weiteren Systemen, wie z.B. dem Nervensystem, dem muskuloskelettale System, dem Gefäßsystem, dem Lymphsystem, dem endokrine System und dem Respirationssystem, welche sich in ihrer jeweiligen Funktion gegenseitig beeinflussen.

Das CranioSacrale System ist durch eine ständige rhythmische Bewegungsfähigkeit während des ganzen Lebens gekennzeichnet. Diese Bewegung, stellt ebenfalls eine Bewegung/ Form des Bewegens dar, welche nur scheinbar zwischenzeitlich zum Erliegen kommt. Wir sprechen hier vom „therapeutischen Puls“ der stoppt. Allerdings arbeitet das Gewebe weiter bis es zu einer Neuausrichtung im System kommt.

Die Bewegung findet beim Menschen, den anderen Primaten, Hunden, Katzen und wahrscheinlich bei allen anderen Wirbeltieren statt. Sie ist mit den physiologischen Bewegungen der Atmung nicht verwandt und stellt eine vom Kreislauf gesonderte Form der Tätigkeit dar. Die normale Frequenz des CranioSacralen Rhythmus beträgt beim Menschen zwischen 6 und 12 Zyklen in der Minute. Bei Anomalien im CranioSacralen System sind rhythmische Frequenzen von weniger als 6 und mehr als 12 Zyklen festzustellen. Bei nicht pathologischen Zuständen ist der Rhythmus der CranioSacralen Bewegung sehr stabil. Im Gegensatz zum Kreislauf- und Atemrhythmus unterliegt er keinen bewegungsabhängigen( Anstrengung, Ruhezustand) Veränderungen.